Klaus von Wild
 

Klaus
von Wild

Prof. Prof. h.c. mult. Dr. med. Dr. h.c.

Pionier Restaurativer

Neurochirurgie,

Hirntraumatologie und  

Früher Rehabilitation

Prof. Klaus von Wild gilt weltweit als ein Pionier der restaurativen Neurochirurgie von Schäden des zentralen und des peripheren Nervensystems sowie der von ihm eingeführten akuten neurochirurgischen Frührehabilitation. Er ist ausgebildeter chirurgischer Neurologe – im Englischen ein „surgical neurologist“ – und Neurowissenschaftler.

„Quidquid agis, prudenter agas et respice finem“ (Lateinisch) – „die Ermahnung zu klugem und zielorientiertem Handeln“ ist das Motto seines Arzt Seins. Facharztausbildung, Promotion und Habilitation erfolgten durch Prof. Hugo Ruf, Nervenarzt, Psychiater und Ordinarius für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt/ Main (1966 – 1977). 1977 wurde Dr. med. habil. von Wild leitender Oberarzt und ständiger Vertreter von Prof. Madjid Samii am Nordstadtkrankenhaus in Hannover. weniger lesen

Hier konnte er jetzt dessen Schule neurochirurgischer Mikrochirurgie täglich mit ihm bei den gemeinsamen Operationen praktizieren und für spezielle Zugänge weiterentwickeln. In der Intensivmedizin und Neuroradiologie gelang es Dr. Klaus von Wild ein neuartiges Neuromonitoring für die Frührehabilitation auch in der Komaforschung voranzubringen. Als Chefarzt der Neurochirurgie am Clemenshospital, Münster (1982 -2002) wurde Prof. von Wild über die Grenzen Münsters hinaus konsultiert.

 

Besondere nationale und internationale Beachtung fanden seine transdisziplinären frühen minimalinvasiven Behandlungsmethoden und Nachsorge bei Hypophysen Tumoren, bei zervikaler Myelopathie, moderne posttraumatische mikrochirurgische Nervenrekonstruktionen und die Armplexus- Revisionen bei Strahlenspätschäden; sein Konzept des multimodalen intensivmedizinischen Monitoring aller Altersgruppen fand auch Eingang in die Kinderklinik in Form kontinuierlicher nichtinvasiven und intraventrikulären Hirndruckmessung bei Frühgeborenen unter 1000 Gr.KG.
Die von ihm erarbeitete erste Systematik  neurochirurgischer Frührehabilitation im Rahmen der neurochirurgischen Intensivmedizin aller Altersgruppen fand Eingang in das Sozialgesetzbuch SGB IX,  Phase B, für Erwachsene und Kinder. Bis heute gilt Dr. von Wilds besonderes Interesse weltweit der funktionellen Wiederherstellung von Stand- und Gehfunktionen nach traumatischer Querschnittslähmungen und der Erforschung persönlicher Lebensqualität (HRQoL) von Menschen nach erlittener Gehirnverletzung bezüglich deren Wiedereingliederung in Beruf und Gesellschaft, das QOLIBRI Assessment.

Das Spektrum seines wissenschaftlichen Interesses und seiner besonderen Erfahrung belegen 350 Originalbeiträge.

Die Familienstiftung Dres. Monika und Klaus von Wild e.V. fördert seit 2009 gemeinnützige kirchlich-soziale, interdisziplinär- medizinische und transkulturelle Projekte. mehr Infos

 

Weltkongress für Neuromusikwissenschaft in Salzburg

28. August in Salzburg Neueste Forschungsergebnisse zeigen, wie man Musik und Rhythmus gezielt in der Rehabilitation und Therapie von neurologischen Erkrankungen einsetzen kann. Vor allem ...

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